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Simon Luethy

Mit 18 Jahren ist Simon Luethy bereits mehrfach erster Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe. 2016 gewann er zudem Sonderpreise bei "Andrea Postacchini" in Italien und "Young Paganini" in Polen. 2017 erzielte er dritte Preise bei der "New York Artists Association" in den USA und beim International Music Festival "MUSIC ISLAND" in Deutschland.

Der im Jahr 2000 in Augsburg geborene Geiger erhielt seinen ersten Unterricht bei Margret Niklas und Jorge Sutil. Seit dem zwölften Lebensjahr studiert Simon Luethy bei Kirill Troussov in München, einem "Geiger von Weltklasseformat" (H. Budweg, FAZ).

Meisterkurse bei Rudens Turku, Prof. Petru Munteanu, Kristóf Baráti, Alexandra Cousonova und Prof. Zakhar Bron geben Impulse und Inspirationen. Seit 2015 ist Simon Luethy Jungstudent bei Prof. Zakhar Bron an der gleichnamigen Akademie in Interlaken.

Orchester und Festivals aus dem In- und Ausland laden Simon Luethy als Solisten und Kammermusiker ein. Er musiziert bereits mit Künstlern wie Enrico Pace, Kristóf Baráti, Kirill Troussov, István Várdai, Alexandra Troussova, Christoph Poppen und dem Apollon Musagète Quartett.

Ein unvergessliches Highlight war sein Debüt in der Carnegie Hall in New York 2017.

Simon Luethy konzertiert mit Orchestern wie dem "Taurida State Symphony Orchestra St. Petersburg", dem "Sudecka Philharmonic Orchestra", dem "Geringas Chamber Orchestra", dem "Augsburger Kammerorchester" und der "Kammerphilharmonie Dacapo München" unter Georgios Balatsinos, Pawel Przystocki, Bernd-Georg Mettke, David Geringas, Zakhar Bron und Franz Schottky.

Höhepunkte der Saison 2018/19 sind Auftritte im Herkulessaal der Münchner Residenz und im Gasteig in München, ebenso der Auftritt mit der Südwestdeutschen Philharmonie unter Eckart Manke.

Seit 2017 spielt Simon Luethy auf einer Nicola Gagliano, einer privaten Leihgabe.

Nicola Gagliano

Nicola Gagliano aus Neapel gilt nach Antonio Stradivari und Guarneri del Gesù aus Cremona als einer der bedeutendsten italienischen Geigenbauer des 17. und 18. Jahrhunderts. Seine Geigen zeichnen sich durch höchste Handwerkskunst und Klangqualität aus.

In der Blüte seiner Schaffenszeit entstand zwischen 1765 und 1770 die Geige, auf der Simon Luethy seit 2017 spielt. Sie zählt zu den schönsten Instrumenten von Nicola Gagliano. Der Boden aus besonders wertvollem Vogelaugenahorn, der herrliche goldorangene Lack und der außergewöhnlich gute Erhaltungszustand machen diese Violine einzigartig.

Studium

Kirill Troussov, "eines der stärksten Violintalente seiner Generation" (H. Eggebrecht, SZ), unterrichtet Simon Luethy seit Jahren in seiner Heimatstadt München. Mit Leidenschaft vermittelt er die Liebe zum Detail und seine unübertreffbare Technik.

Schon in jungen Jahren von Sir Yehudi Menuhin gefördert, gehört Kirill Troussov heute zu den international gefragtesten Geigern seiner Generation. Er ist bei renommierten Orchestern und bei wichtigen Musikfestivals weltweit zu Gast. Die internationale Presse schreibt über sein Spiel: "... beeindruckende Eleganz, nicht zu übertreffende Technik, außergewöhnliche Sensibilität und Klangfarben von göttlicher Schönheit ..."

Er absolvierte seine Studien bei Zakhar Bron und Christoph Poppen. Zu seinen Mentoren zählten Igor Oistrach, Herman Krebbers und Sir Yehudi Menuhin.

Kirill Troussov spielt die Antonio Stradivari "The Brodsky" von 1702, mit der Adolph Brodsky am 4. Dezember 1881 Peter Tschaikowskis Violinkonzert uraufführte.